Naturparkzentrum Teufelsschlucht


Irreler Wasserfälle

Die Stromschnellen der Prüm zwischen Irrel und Prümzurlay


Es ist nicht bekannt, wer sich die Bezeichnung "Wasserfälle" hat einfallen lassen, aber schon lange tragen die imposanten Stromschnellen der Prüm diesen Namen.Wer auf der überdachten Holzbrücke steht und auf die wild durcheinandergewürfelten Felsblöcke hinabschaut, zwischen denen sich das Wasser seinen Weg bahnt, ist beeindruckt - selbst wenn der Wasserstand niederschlagsbedingt und gesteuert durch den Bitburger Stausee nicht allzu hoch ist.

Bei Hochwasser nimmt dieses Schauspiel fast beängstigende Ausmaße an, und es gehört Mut und sehr viel Können dazu, mit einem Wildwasser-Kajak die Durchquerung der Irreler Wasserfälle zu wagen, wie es die Wassersportler alljährlich im Herbst tun. Doch die Irreler Wasserfälle sind vor allem ein Naturerlebnis und ein ökologisch sensibles Areal, auf das jeder Besucher Rücksicht nehmen sollte.

Foto: Eric van de Perre

Foto: Eric van de Perre

Die Entstehung der Stromschnellen hängt eng mit der der Teufelsschlucht zusammen - und damit mit den eiszeitlichen Felsstürzen am Rand des Ferschweiler Plateaus. Vor etwa 11.000 Jahren brachen so viele Felsblöcke am Rand der Hochfläche ab und stürzten bis ins 170 Meter tiefer gelegene Flusstal, dass die Versturzmassen aus Lias-Sandstein eine natürliche Staumauer bildeten. Es entstand ein See, der heute noch an den ungewöhnlich mächtigen Auensedimenten (Ablagerungen von feinsten Erd- und Sandpartikeln) nachweisbar ist, die sich flussaufwärts bis Holsthum ziehen. Mittlerweile wurde die „Staumauer“ durch die Kraft des Wassers durchbrochen, und die Prüm bahnt sich in einem beeindruckenden Naturschauspiel ihren Weg zwischen den mächtigen Felsblöcken.



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Die Irreler Wasserfälle
(Bildrechte: www.europa-wandert.eu)

Überschrift: Insider
Unbedingt einmal miterleben: Die Wildwasserkajak-Sprintwettbewerbe auf den Irreler Wasserfällen im Oktober!

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Foto: Frau Daniela Maas Frau Daniela Maas
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